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Fragen und Antworten zum Thema
Einsatzablauf & Sicherheit

Alarmierung


Du wirst nur dann alarmiert, wenn in deinen ausgewählten Einsatzgebieten wirklich Hilfe benötigt wird. Das geschieht ausschließlich in Situationen, in denen ungebundene Helfende sinnvoll unterstützen können. Die Entscheidung Mobile Helfer zu alarmieren trifft die jeweilige Gebietskörperschaft.

1. Akute Krisen- und Katastrophenlagen

Du erhältst eine Alarmierung bei größeren Ereignissen wie z.B.:
  • Hochwasser
  • Sturm- und Unwetterschäden
  • großen Brandlagen
  • Stromausfällen oder Infrastrukturstörungen
  • Evakuierungen
Immer dann, wenn viele Menschen betroffen sind und zusätzliche Hände gebraucht werden.

2. Planbaren Unterstützungseinsätzen
Hier geht es um Einsätze, bei denen Unterstützung hilfreich ist, z. B.:

  • Aufräum- und Räumarbeiten
  • Logistische Hilfe
  • Unterstützung an Sammelstellen
  • Betreuungs- oder Verpflegungshilfe
 Diese Einsätze werden im Voraus geplant und klar beschrieben.

Die konkrete Aufgabenstellung kannst du in den Einsatzdetails nachsehen.

Du erhältst eine Push-Benachrichtigung mit den wichtigsten Informationen (Ort, Einsatzart, Zeitrahmen). Wenn du zusagst, erhältst du weitere Details zur Anfahrt und zum Check-in. 

Nein. Die Teilnahme ist freiwillig. Du entscheidest bei jeder Anfrage neu. 

Es entstehen keine Nachteile. Du kannst jederzeit bei einem späteren Einsatz wieder teilnehmen.

Sobald Bedarf offiziell gemeldet wird, erfolgt die Alarmierung in der Regel innerhalb weniger Minuten. 

Das hängt davon ab:

  • ob es in deiner ausgewählten Region Einsätze gibt
  • wie viele Helfende benötigt werden
  • wie du deine Einsatzgebiete festgelegt hast

Du entscheidest jedes Mal selbst, ob du teilnehmen möchtest. 

Ja.

Solange du nicht eingecheckt hast, kannst du einen angenommenen Einsatz jederzeit wieder ablehnen.

Mögliche Gründe:

  • In deiner Region gibt es gerade keine Einsätze.
  • Du hast in deinem Profil keine oder andere Einsatzgebiete ausgewählt.
  • Die Einsatzleitung hat die Alarmierung noch nicht freigegeben.

Ja.

Wenn du überregionale Gebiete auswählst, kannst du auch dort Alarmierungen erhalten.

Vor Ort (Check-in und Ablauf)


Wenn du am Einsatzort ankommst:

1️. Zur Sammelstelle gehen

2.  In der App einchecken

3. Auf Einweisung durch den Einsatzkoordinator warten. 
Sobald du an der Sammelstelle oder auf dem Weg dorthin  bist:

  • öffne die App
  • gehe zum entsprechenden Einsatz
  • tippe auf den Button „Einchecken“
Wichtig:
Der Check‑in ist frühestens 60 Minuten vor Einsatzbeginn möglich.
Vorher erscheint der Button noch nicht.

Nach dem Tippen:
  • wirst du als „eingecheckt“ markiert
  • die Einsatzleitung sieht, dass du vor Ort bist
  • du erhältst alle einsatzrelevanten Live‑Informationen (Infomeldungen, Updates)

Damit bist du offiziell registriert .

Du findest die Sammelstelle immer direkt in der App, mit Adresse & Navigation – und wirst über Änderungen sofort informiert.

Der Einsatzausweis zeigt:

  • deinen Namen
  • deine Nutzer‑ID
  • den aktuellen Einsatz

Er dient zur Identifikation vor Ort und ist digital in der App abrufbar.

Wenn der Einsatz abgeschlossen ist:

  • bekommst du eine Push‑Benachrichtigung
  • du wirst gebeten, dich zur Sammelstelle zu begeben
  • der Einsatzstatus wird aktualisiert
Sobald du am Einsatz teilnimmst, ist dein Ansprechpartner:
der Einsatzkoordinator bzw. die Einsatzleitung vor Ort
Die Einsatzleitung sagt dir:

  • wo du helfen kannst
  • welche Aufgaben anstehen
  • wie die Sicherheitssituation ist
  • was du beachten musst
  • ob du zu einer Gruppe gehörst

Bitte starte erst nach einer Einweisung, damit der Einsatz sicher und geordnet abläuft.

Melde dich per Check-out ab.

Der Check‑out beendet deine aktive Teilnahme am Einsatz. Er sorgt dafür, dass du korrekt abgemeldet bist und der Einsatz sauber dokumentiert werden kann.

Sobald du den Einsatzort verlässt oder der Einsatz für dich endet:

  • Öffne die Einsatzdetailseite in der App
  • Tippe auf „Check‑out“

Nach dem Check‑out wirst du als nicht mehr im Einsatzgebiet angezeigt.

Dein Einsatzstatus wird aktualisiert („Beendet“ oder „Abgeschlossen“).
Du siehst den Einsatz später im Bereich „Abgeschlossene Einsätze“.
Die Einsatzleitung weiß, dass du sicher aus dem Einsatz raus bist.

Wenn du vorzeitig gehen musst, melde dich per Check-out ab.

Wenn du nicht manuell auscheckst, passiert Folgendes:
30 Minuten nach Einsatzende wirst du automatisch ausgecheckt.
Du erhältst dazu eine Push‑Benachrichtigung.

Das stellt sicher, dass niemand versehentlich als „noch im Einsatz“ gespeichert bleibt.

Sicherheit und Gesundheit


Melde dich sofort bei der Einsatzleitung. Verletzungen und Vorfälle müssen dokumentiert werden. 

Wenn dich ein Einsatz belastet, nutze die Hinweise zur psychischen Ersten Hilfe und die Kontakte zur psychosozialen Notfallversorgung (PSNV). 

 PSNV steht für Psychosoziale Notfallversorgung.
Sie umfasst Angebote für Menschen, die in einer Krisen‑ oder Einsatzlage seelisch belastet sind – sowohl Betroffene als auch Einsatzkräfte. Wenn du bei einem Einsatz etwas Belastendes erlebst oder Unterstützung brauchst, kannst du dich jederzeit an die PSNV‑Ansprechperson wenden.

Die Kontaktdaten findest du in den Einsatzdetails.

Immer dann, wenn dich etwas nach dem Einsatz belastet oder du Unterstützung möchtest.
Je früher du PSNV nutzt, desto besser kann dir geholfen werden.
Die Dauer eines Einsatzes hängt von der Situation ab – es gibt jedoch klare Rahmenbedingungen, damit Einsätze für Mobile Helfer gut planbar und sicher bleiben.

Maximale Einsatzdauer: 8,5 Stunden

Danach wird der Einsatz automatisch systemseitig beendet, falls er nicht früher endet.

Die genaue Dauer findest du immer in den Einsatzdetails in der App.

Achte auf Eigenschutz (Hitze, Kälte, Sturm, Starkregen). Unterbrich deine Tätigkeit, wenn es für dich gefährlich wird, und informiere die Einsatzleitung. 

Praktisches


Das ist von der Einsatzlage abhängig.

  • Bei Einsätzen an Sammelstellen oder Gebäuden gibt es häufig Toiletten.
  • Bei Einsätzen im Freien (z. B. Unwetter, Räumarbeiten) kann es sein, dass keine Sanitäranlagen vorhanden sind.
  • Manchmal stellt die Einsatzleitung mobile Sanitäranlagen, wenn der Einsatz größer ist.

Ob es vor Ort Verpflegung gibt, ist je nach Einsatzlage unterschiedlich. Die Einsatzleitung entscheidet situativ, was möglich ist.

Die Anzahl der Helfenden hängt vom jeweiligen Einsatz ab.
In jedem Einsatz legt die Einsatzleitung fest:

wie viele Helfende mindestens gebraucht werden
wie viele maximal teilnehmen können

Diese Angaben findest du immer direkt in den Einsatzdetails in der App.

Wenn die Höchstanzahl erfüllt ist, wird der „Teilnehmen“-Button deaktiviert oder du erhältst einen Hinweis.

Das dient deiner Sicherheit und dem geordneten Ablauf.

Warte einfach auf den nächsten Einsatz.

Mindestanzahl:
Damit alle Aufgaben sinnvoll verteilt werden können,
der Einsatz effizient abläuft und wichtige Tätigkeiten abgesichert sind
Wenn sich zu wenige Helfende anmelden, kann der Einsatz ggf. nicht starten oder wird angepasst.

Höchstanzahl
Damit keine Überlastung des Einsatzortes entsteht, die Einsatzleitung alle Helfenden sicher betreuen kann und die Aufgaben sinnvoll verteilt werden damit niemand „unnütz herumsteht“ oder sich im Weg befindet.

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